Coronavirus

Diese Seite wurde am 17. März 2020 erstellt und wurde seither regelmässig aktualisiert. Da die Zahl neuer Informationen von den Behörden stark zurückgegangen ist, empfehlen wir, dass Sie sich über allfällige Änderungen und Neuerungen direkt auf den offiziellen Websites des Bundes informieren:

Leistungen auf räumliche Distanz (10.08.2020)

Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, aber die Lage in der Schweiz hat sich seit unseren letzten Updates stark beruhigt. Der Bundesrat hat deshalb die ausserordentliche Lage beendet. Damit ist auch die Sonderregelung für ambulante Leistungen auf räumliche Distanz (Telefon/Video) hinfällig geworden: sie müssen nicht mehr auf der Rechnung deklariert werden.

Es besteht jedoch bezüglich der künftigen Durchführung von fernmündlichen Beratungen (telefonischen Beratungen oder Sitzungen via Video) relative Unklarheit. Der SVDE hat beim Bund klargestellt, dass weder KVV noch unser Tarifvertrag diesbezüglich Vorgaben oder Einschränkungen vorsieht und wir davon ausgehen, dass – sofern die Wahl dieser Beratungsart den WZW-Kriterien entspricht – sie weiterhin eingesetzt wird (vgl. Schreiben des SVDE an den Bund vom 14.04.2020).

Die Antwort des Bundes ist vage und verweist darauf, dass der SVDE dies mit den Krankenversicherungsverbänden im Rahmen des Tarifvertrags regeln solle.

Der SVDE-Vorstand ist nun daran, ein entsprechendes Schreiben an die Krankenversicherungsverbände aufzusetzen. Wir halten die SVDE-Mitglieder auf dem Laufenden, sobald wir Neues erfahren.

Bis dahin empfehlen wir wie bis anhin (= vor COVID-19-Pandemie) vorzugehen und in Absprache mit den Klientinnen und Klienten Beratungen per Telefon und Videokonferenz zu vereinbaren und diese wie gewohnt abzurechnen ohne dies auf der Abrechnung entsprechend zu deklarieren.

Insbesondere zu beachten ist, dass der Klient/die Klientin über die Art der Beratung und der allenfalls nicht sicheren Verbindung (Datenschutz ist nicht gewährleistet) informiert ist und er/sie einwilligt. Wichtig ist auch, den Klientinnen und Klienten zu kommunizieren, dass diese Art von Beratung gleich abgerechnet wird, wie wenn die Konsultation vor Ort/in der Praxis stattfindet.

Mit HIN Talk Video kommunizieren Sie einfach und sicher per Videokonferenz. Sei dies im Austausch mit Fachkolleginnen und -kollegen, mit Mitarbeitenden im Home Office oder auch mit Klientinnen und Klienten.
HIN stellt diesen Service allen HIN Teilnehmenden für die Dauer der COVID-19-Pandemie kostenlos zur Verfügung. Damit möchten wir Sie in der aktuellen Situation bestmöglich unterstützen. Wie Sie den Service nutzen, erfahren Sie unter dem folgenden Link: http://www.hin.ch/hintalkvideo

Schutzkonzept (27.04.2020)

Der SVDE-Vorstand hat als Empfehlung ein SVDE-Schutzkonzept als PDF / als Word erlassen sowie hilfreiche Links und Quellen zusammengestellt.

Einleitung und Gebrauch des SVDE-Schutzkonzepts

Gemäss Bund ist jeder Betrieb verpflichtet, ein eigenes, auf seine Situation angepasstes Schutzkonzept zu erarbeiten. Falls Sie bereits ein Schutzkonzept für Ihre Praxis verfasst haben, überprüfen Sie bitte, ob dieses den Vorgaben des SVDE-Schutzkonzepts entspricht und nehmen Sie gegebenenfalls die nötigen Anpassungen vor. Falls Sie noch kein Schutzkonzept für Ihre Praxis haben, müssen Sie ein solches erstellen und umsetzen. Am Ende des Dokuments finden Sie eine entsprechende Vorlage, welche Sie benutzen dürfen. Unterschreiben und speichern Sie das Schutzkonzept Ihrer Praxis. Damit bestätigen Sie, dass Sie und Ihr allfälliges Team entsprechend informiert sind und die Schutzmassnahmen getroffen haben und umsetzen.

Dieses Dokument soll zur Unterstützung der Wiederaufnahme der Praxistätigkeit während COVID-19 und als Vorlage zur Erarbeitung Ihres eigenen auf Ihre Praxissituation angepasstes Schutzkonzept dienen. Es werden die verschiedenen Schutzmassnahmen aufgezeigt, um einen sicheren Praxisbetrieb für Ernährungsberater/innen aber auch für ihre Klientinnen und Klienten zu gewährleisten. Basis für dieses Dokument ist des Muster-Schutzkonzept des Staatsekretariats für Wirtschaft (seco) und des BAG (Version vom 22.04.2020).

Abrechnung von besonderen Schutzmassnahmen (Plexiglasscheiben, Masken, Desinfektionsmittel etc.)

Die Schutzausrüstung wird als «unternehmerisches Risiko» betrachtet. Es kann nicht zusätzlich abgerechnet werden. Die Praxen als Selbständige tragen dieses Risiko leider selbst.

Schutz von angestellten Mitarbeitenden

Praxen mit angestellen Mitarbeiter/innen müssen diese ebenfalls schützen. Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (seco)

Schutz / Risiko bei Teilnahme an internationalen Konferenzen

Von der WHO publiziertes Instrument zur Risikoabschätzung für Teilnahme an internationalen Konferenzen: Checkliste / Raster

Ernährungsfachempfehlungen

Politische Vorstösse des SVDE

Der SVDE hat zusammen mit seinen Partnerverbänden aus dem Gesundheitswesen mehrere politische Vorstösse gemacht. Die wichtigsten finden sich unter hier unter Verband > Unsere Positionen / Stellungnahmen. Weitere Vorstösse folgen je nach Entwicklung der Situation

News

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