Supervision in der Ernährungsberatung – Qualität sichern, Haltung stärken. Warum Supervision auch für Ernährungsexpert:innen essenziell ist

Seit 01.01.2020 gelten das Fortbildungsreglement (FBR-SVDE) sowie die Zertifizierungsrichtlinien.
Das Wichtigste in Kürze: 1 Fortbildungsstunde = 1 SVDE-Punkt

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Die Punktevergabe von SVDE-Punkten ermöglicht unseren Mitgliedern die Fortbildungspflicht zu erfüllen. Dies ist nicht als Werbezweck, Partnerschaft oder Kooperation zu verstehen.

Datum (von)20.05.2026
Datum (bis)20.05.2026
Zeit (von)09:30
Zeit (bis)13:30
Veranstalteressteam - essakademie GbR
VeranstaltungsortOnline
SVDE-Punkte4
ThemengebietGesundheitsförderung und Prävention
Link zur Websiteessakademie.de
Details zur Veranstaltung

In psychosozialen Berufsfeldern wie Psychotherapie, Sozialarbeit oder Pädagogik
gehört Supervision längst zur Standardpraxis. Supervision bedeutet, komplexe
Beziehungen zu verstehen, bewusst mit Widerständen zu arbeiten und emotionale
Herausforderungen zu verarbeiten.
Wir wissen alle, dass die Beziehungsarbeit mit unseren Klientinnen und Klienten der
entscheidende Wirkfaktor zur Verhaltensänderung ist. Die Selbstwirksamkeit zu reflektieren
ist nicht nur essenziell zur Qualitätssicherung, sondern auch ein Geschenk für unsere
Psychohygiene.
Als Supervisoren bieten wir die Möglichkeit u.a. in Fallbesprechungen mit
qualifizierten Kolleginnen und Kollegen, um Beziehungen mit unseren Klientinnen
und Klienten besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.
Zudem gelingt uns der fachliche Austausch mit konkreten Fallbeispielen und ist somit
ein gewinnbringender Prozess zur eigenen Weiterentwicklung.
Die Einzigartigkeit in dieser Supervision liegt in der Kombination von dem Wissen
und den Erfahrungen zur Supervision in der Ernährungspsychologie sowie den
zusätzlichen Komponenten der Psychopathologie.
Supervision ist persönliche Beratung mit nachhaltiger Wirkung – kein „Ich weiß es
besser“, sondern ein gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe.
Fallbesprechung, Feedback, fachlicher Austausch – alles auf Augenhöhe
Beispielthemen können hier sein:
• „Wie gehe ich mit der passiv-aggressiven Haltung dieser Klientin um?“
• „Geht es hier wirklich noch um Ernährung – oder um ein psychisches Thema?“
• „Wie viel Konfrontation ist professionell vertretbar?“
• „Wie finde ich meine Haltung in einem ethisch schwierigen Fall?“
• „Wieso ist es für den Klienten:in einfacher körperliches Leid zu klagen, als sich mit
schmerzhaften Gefühlen bewusst auseinander zu setzen?“
In der Gruppensupervision Ernährung geht es genau um solche Fragen. Anhand
konkreter Fälle wird der Blick geschärft, neue Perspektiven entwickelt und die eigene
professionelle Haltung gestärkt. Die Mischung aus kollegialem Austausch, fachlicher
SUPERVISION UND COACHING, Begleitung und psychologischer Reflexion schafft einen sicheren Raum für
Entwicklung.

Pause von 30 min. ist vorgesehen

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