Auf Spurensuche: Ernährungstherapie bei Histaminunverträglichkeit

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Datum (von)02.03.2024
Datum (bis)02.03.2024
Zeit (von)09:00
Zeit (bis)14:00
Veranstalterfreiraum Seminare
VeranstaltungsortOnline
SVDE-Punkte5
ThemengebietGrundlagenwissen
Link zur Websitefreiraum-seminare.de
Details zur Veranstaltung

Inhalte: • Physiologische Funktionen von Histamin • Diagnose einer Histaminunverträglichkeit • Histamin in Lebensmitteln/ Histaminliberatoren • Studien • Leitlinie • Abgrenzung zu anderen Unverträglichkeiten oder Allergien • Fallbeispiele • Weitere Therapiemöglichkeiten

Worum geht es: Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: Eine Patientin bittet um eine Beratung bei Histaminunverträglichkeit. Sie recherchieren und stoßen auf eine Flut von Empfehlungen, die sich zum Teil komplett widersprechen. Viele davon – teilweise sogar in Fachpublikationen – basieren auf subjektiven Erfahrungsberichten von Betroffenen. Für Sie als Fachkraft stellt sich die Frage: Welche Empfehlungen müssen tatsächlich eingehalten werden, damit ein Patient beschwerdefrei wird? Welche sind überflüssig und schränken den Patienten unnötig ein? Wie ist der Unterschied zwischen Lebensmitteln, die Histamin enthalten und den Histaminliberatoren in der Beratung zu bewerten? Auf all diese Fragen erhalten die Teilnehmer*innen klare und kompetente Antworten. Die erfahrene Referentin gibt einen Überblick über die Funktionen von Histamin im menschlichen Stoffwechsel sowie Ursachen, Diagnose und medikamentöse Therapien der Histaminintoleranz. Auf der Basis einer detaillierten Übersicht des Histamingehaltes verschiedener Lebensmittel stellt die Referentin ein Konzept für die individualisierte Beratung von Patienten mit Histaminunverträglichkeit vor. Das Konzept trägt der Tatsache Rechnung, dass es keine standardisierten Ernährungsempfehlungen gibt, weil Histaminunvertäglichkeit viele Gesichter hat: Da die Beschwerden sehr vielfältig sind und bei Patient*innen sehr stark variieren können, sind Betroffene grundsätzlich auf eine individuelle Ernährungsberatung angewiesen. Dabei zeigen die Zahlen, wie groß die Aufgabe ist, die hier auf Ernährungsfachkräfte wartet: Schätzungen zufolge leiden 2 – 5 % der Erwachsenen an einer Histaminunverträglichkeit – ca. 80% der Betroffenen sind Frauen ab 40 Jahren.

Refernt*in: Ulrike Och arbeitet seit 1990 als Diätassistentin in der Kinderdiätabteilung der Universitätskinderklinik in Münster mit den Schwerpunkten angeborene Stoffwechselstörungen, Gastroenterologie und Diabetologie. Sie hält Vorträge für Diätassistentinnen und Ärzte und ist Autorin von Patientenratgebern und Fachinformationen. Seit 2015 leitet sie die Kinderdiätabteilung der Universitätskinderklinik Münster und ist im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Diätetik (APD).

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