Neu: KONTROVERS DISKUTIERT: Weniger Kochsalz oder mehr Kalium – was schützt tatsächlich vor Herzkreislauferkrankungen?

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Datum (von)28.01.2027
Datum (bis)28.01.2027
Zeit (von)18:00
Zeit (bis)20:00
Veranstalteressakademie - essteam GbR
VeranstaltungsortOnline
SVDE-Punkte2
ThemengebietGesundheitsförderung und Prävention
Link zur Websiteessakademie.de
Details zur Veranstaltung

Bislang stand die Reduktion der Kochsalz- bzw. Natriumzufuhr im Mittelpunkt der Prävention und Ernährungstherapie von Bluthochdruck. Doch wie eindeutig ist die wissenschaftliche Evidenz tatsächlich? Welche Effekte sind gut belegt, wo liegen die Grenzen einer Salzreduktion und welche Bedeutung haben mögliche unerwünschte Auswirkungen?

Gleichzeitig rückt ein weiterer Faktor zunehmend in den Fokus der Forschung: die Kaliumzufuhr. Für die Regulation von Blutdruck, Herzrhythmus und Gefäßfunktion spielt das Verhältnis von Natrium und Kalium eine zentrale Rolle. Da nur ein kleiner Teil der Bevölkerung die von der WHO empfohlene Kaliumzufuhr erreicht, wird diskutiert, ob eine bessere Kaliumversorgung einen größeren Beitrag zur kardiovaskulären Prävention leisten könnte als bisher angenommen.

Prof. Dr. Nicolai Worm beleuchtet die aktuelle Studienlage, ordnet die Evidenz kritisch ein und diskutiert, ob der Fokus künftig stärker auf einer ausreichenden Kaliumzufuhr statt auf einer pauschalen Kochsalzreduktion liegen sollte.

Inhalte des Seminars:
Aktuelle Evidenz zur Kochsalzreduktion bei Hypertonie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Natrium und Kalium – welche Rolle spielen sie in der Blutdruckregulation?
Neue Studien zur Kaliumzufuhr und deren Bedeutung für die kardiovaskuläre Gesundheit
Das Verhältnis von Natrium zu Kalium: physiologische Grundlagen und klinische Relevanz
Kochsalz reduzieren oder Kalium erhöhen – welche Strategie überzeugt wissenschaftlich?
Praktische Konsequenzen für Prävention, Ernährungstherapie und Ernährungsberatung

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